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Kaum ist das Studio gebucht, die Technik steht und die Inhalte sitzen, kommt fast immer die gleiche Frage: „Und was soll ich eigentlich anziehen?“ Auf den ersten Blick wirkt das nebensächlich. Schließlich zählen doch Inhalte, Stimme und Botschaft. Aber Kleidung ist mehr als Beiwerk – sie beeinflusst, wie wir wirken, wie wir uns fühlen und wie das Publikum uns wahrnimmt.

Gerade in Video- und Podcastproduktionen spielt das Outfit eine größere Rolle, als viele denken. Vor der Kamera kann ein falsches Muster ablenken, im Tonstudio kann ein klimperndes Armband störende Geräusche verursachen. Und nicht zuletzt bestimmt Kleidung, wie wohl und sicher wir uns fühlen – und das überträgt sich unmittelbar auf Stimme, Körpersprache und Ausstrahlung.

Die gute Nachricht: Es geht nicht darum, perfekt gestylt oder hochglanzpoliert aufzutreten. Entscheidend ist, Kleidung zu wählen, die zum Format passt, in der man sich wohlfühlt und die die Botschaft unterstützt.

Kleidung bei Videoformaten
Vor der Kamera gilt: weniger Ablenkung, mehr Klarheit. Kleidung sollte den Inhalt unterstützen, nicht überschatten. Deshalb sind wilde Muster, feine Streifen oder große Logos keine gute Wahl – sie wirken auf Video oft unruhig und lenken vom Gesagten ab. Besser sind ruhige Farben und klare Formen. Auch Materialien spielen eine Rolle: Matte Stoffe sind sicherer, während glänzende Oberflächen das Licht ungünstig reflektieren können.

Die Farbwahl hängt vom Hintergrund ab. Auf hellen Sets wirken kräftige Farben lebendig, auf dunklen Hintergründen eher helle Töne. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte mehrere Outfits mitbringen. So lässt sich spontan entscheiden, was im Studio vor der Kamera am besten wirkt – und kleine Pannen (z. B. ein Fleck oder knittriger Stoff) lassen sich einfach umgehen.

Vor der Kamera gilt: weniger Ablenkung, mehr Klarheit. Kleidung sollte den Inhalt unterstützen, nicht überschatten.

Am wichtigsten bleibt der Wohlfühlfaktor. Kleidung, die zu eng sitzt oder ständig zurechtgezupft werden muss, macht auch den Auftritt verkrampft. Wer sich wohlfühlt, wirkt automatisch entspannter und überzeugender.

 

Kleidung bei Podcast-Produktionen

Bei Podcasts sieht das Publikum in der Regel nicht, was jemand trägt – und doch spielt Kleidung eine Rolle. Denn was wir anziehen, beeinflusst, wie wir uns fühlen, wie wir sitzen und wie wir sprechen. Wer in Businesskleidung automatisch aufrechter und konzentrierter wirkt, klingt oft souveräner. Wer sich im Hoodie entspannt und locker fühlt, bringt genau diese Lockerheit in die Stimme.

Wichtig ist vor allem, dass das Outfit keine Störgeräusche verursacht. Raschelnde Jacken, klirrende Armreifen oder klobige Accessoires können im Ton schnell störend wirken und die Aufnahme ruinieren. Auch Schuhe mit harten Sohlen, die unruhig auf dem Boden tippen, sind besser zu vermeiden.

Die Faustregel lautet: Anziehen, was passt – zum Format und zur eigenen Persönlichkeit. Für ein internes HR-Podcast-Format darf es leger sein, für einen externen Corporate-Podcast eher etwas professioneller. Entscheidend ist, dass man sich wohlfühlt und dass nichts von der Stimme und den Inhalten ablenkt.

 

Professionalität und Persönlichkeit

Kleidung ist nie neutral. Sie sendet Botschaften – bewusst oder unbewusst. In Video- und Podcastproduktionen für Organisationen bedeutet das: Das Outfit sollte die Inhalte unterstützen und gleichzeitig zum Format passen.

Persönlichkeit ist kein Widerspruch zur Professionalität. Ein kleiner Farbakzent, ein individuelles Accessoire oder ein wiederkehrender Stil können sogar Wiedererkennung schaffen.

Ein Imagevideo verlangt oft nach Seriosität. Hier wirken klare Linien, dezente Farben und ein gepflegter Auftritt stärker als auffällige Muster oder zu lockere Freizeitlooks. In einem HR- oder Recruiting-Video darf die Kleidung dagegen lockerer sein. Authentizität überzeugt Bewerber:innen oft mehr als ein streng formales Auftreten.

Das gilt auch für Social Media. Ein Clip auf LinkedIn darf professionell wirken, während ein kurzes Video auf Instagram oder TikTok auch farbiger, freier oder verspielter sein kann. Wichtig ist, dass die Kleidung die Kernbotschaft verstärkt – nicht verdeckt.

Persönlichkeit ist dabei kein Widerspruch zur Professionalität. Ein kleiner Farbakzent, ein individuelles Accessoire oder ein wiederkehrender Stil können sogar Wiedererkennung schaffen. Entscheidend ist, dass es zum Anlass passt. Wer mehrere Outfits zur Auswahl hat, kann flexibel reagieren und findet die Balance zwischen der Botschaft der Organisation und der eigenen Authentizität.

Kleidung ist kein Nebenthema, sondern Teil der Botschaft. Sie sollte das Format unterstützen, bequem sein und nicht ablenken. Ob Video oder Podcast: Wer sich wohlfühlt und authentisch bleibt, wirkt überzeugend – egal ob im Imagefilm, HR-Video oder Social-Media-Clip.


Und wenn das Outfit passt, ist der nächste Schritt klar: ausprobieren! In den Q9 Studios können Sie kostenlose Probeaufnahmen für Podcasts und andere Videoprojekte machen. Zusätzlich erhalten Sie eine kostenlose Beratung zu Konzept und Ablauf möglicher Formate, die zu Ihrer Organisation passen.


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